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Globaler Klimawandel

Die im 20. Jh. beobachtete globale Erwärmung von etwa 0,7 °C ist in erster Linie auf die menschengemachte Erhöhung der Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre (v.a. Kohlendioxid, Methan, Lachgas und verschiedene Kohlenwasserstoffe) zurückzuführen, die im großen Stil mit dem Beginn der Industrialisierung vor etwa 250 Jahren eingesetzt hat. Diese seitdem global beständig steigenden Emissionen stammen im wesentlichen aus der Verbrennung fossiler Energieträger, aus der Landwirtschaft und aus – oftmals mit Entwaldung einhergehenden – Landnutzungsänderungen. Der Zusammenhang zwischen atmosphärischer Treibhausgaskonzentration und globaler Temperaturerhöhung lässt sich für die Vergangenheit mit Hilfe von Klimamodellen, sogenannten Globalen Zirkulationsmodellen (GCM), zuverlässig abbilden. Für die Zukunft können mit Hilfe solcher Klimamodelle globale Klimaszenarien erstellt und die resultierenden globalen Klimafolgen abgeschätzt werden.

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