background image

Regionale Klimaszenarien

Was sind und wozu braucht man regionale Klimaszenarien?

Der anthropogene Klimawandel kann regional sehr unterschiedlich ausgeprägt sein, z.B. können Gebiete zunehmender Trockenheit relativ kleinräumig neben feuchter werdenden Regionen liegen. Da globale Klimaszenarien mit einer horizontalen Auflösung von bislang typischerweise 100 bis 200 km diese Kleinräumigkeit nicht abbilden können, wurden in den letzten Jahren zunehmend regionale Klimaszenarien erstellt. Mit einer horizontalen Auflösung von wenigen Kilometern erlauben sie detailliertere Aussagen über mögliche Klimaentwicklungen einzelner Länder und Regionen in den nächsten 100 Jahren.

Regionale Klimaszenarien liefern die Grundlage zur Abschätzung möglicher Auswirkungen des Klimawandels auf regionaler Ebene. Bei dieser Abschätzung spielt das Konzept der Vulnerabilität eine herausragende Rolle. Unter Vulnerabilität gegenüber dem Klimawandel wird die Verwundbarkeit bzw. Anfälligkeit eines klimasensitiven Systems – z.B. wirtschaftliche Sektoren, natürliche Ressourcen oder die Bevölkerung einer Region – gegenüber klimatischen Veränderungen verstanden. Die Vulnerabilität eines solchen Systems hängt von drei Faktorenbündeln ab: der Größenordnung und Rate des Klimawandels (Klimastimulus), der Sensitivität des betrachteten Systems (Empfindlichkeit gegenüber dem Klimastimulus) und dessen Anpassungsmöglichkeiten und Anpassungsfähigkeit.

Im folgenden wird knapp erläutert, welche Schritte zur Erstellung regionaler Klimaszenarien nötig sind, welche regionalen Klimaszenarien für Deutschland vorliegen, was deren Hauptaussagen sind und wie mit den vorhandenen Unsicherheiten umgegangen werden kann. Für eine ausführlichere Darstellung mit illustrierenden Abbildungen sei auf das kostenlos herunterladbare 15-seitige Dokument "Regionale Klimaszenarien für Deutschland. Eine Leseanleitung" verwiesen.

Hier geht es zu den Rubriken: 

mehr Informationen:


Inhalt abgleichen