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Indikatoren zur Abschätzung von Vulnerabilität und Bewältigungspotenzialen am Beispiel von wasserbezogenen Naturgefahren in urbanen Räumen

Ziel des Forschungsvorhabens war die Operationalisierung des Vulnerabilitätskonzepts am Beispiel von wasserbezogenen Naturgefahren in urbanen Räumen. Unter Berücksichtigung von Exposition, Anfälligkeit und Bewältigungskapazität wurden für die Schlüsselbereiche Kritische Infrastrukturen, Bevölkerung/Soziales, Umwelt sowie Wirtschaft aussagekräftige Kriterien und Indikatoren zur Bestimmung ihrer Vulnerabilität gegenüber wasserbezogenen Naturgefahren ermittelt und am Beispiel der Städte Köln und Dresden getestet. Die Ergebnisse sollen zum einen als Grundlage für eine gezieltere Aufklärung über mögliche Verwundbarkeiten durch wasserbezogene Naturgefahren dienen, und zum anderen sollen sie Handlungspotenziale für Politik, Katastrophenschutz und Planung aufzeigen. Ein zentrales Produkt der Forschung ist ein Leitfaden zum Thema Verwundbarkeitsassessment gegenüber Hochwasserereignissen auf kommunaler Ebene, der vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in naher Zukunft veröffentlicht wird.

 

Federführende Institution / Lead Partner: 
United Nations University, Institute for Environment and Human Security (UNU-EHS)
Weitere beteiligte Institutionen: 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR); Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; Hochwasserschutzzentrale Köln und Stadt Köln; Umweltamt der Landeshauptstadt Dresden
Laufzeit: 
2006 bis 2009
Ansprechpartner: 
Dr. Jörn Birkmann (UNU-EHS), Tel.: 0228/ 815 0208, E-mail: birkmann@ehs.unu.edu