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KIBEX - Kritische Infrastruktur, Bevölkerung und Bevölkerungsschutz im Kontext klimawandelbeeinflusster Extremwetterereignisse

Ziel des Forschungsprojektes ist es, Methoden zur Erfassung der Verwundbarkeit von Bevölkerung und Kritischer Infrastruktur auf kommunaler Ebene gegenüber einer Reihe von Extremwetterereignissen (Starkregen, Sturm, Dürre, Hitzewelle) zu untersuchen. Dieser Problemzusammenhang wird vor allem vor dem Hintergrund der Auswirkungen des sich vollziehenden Klimawandels als besonders bedeutsam für Bevölkerung, Bevölkerungsschutz, Infrastrukturbetreiber und vorsorgende Planung betrachtet. Als Fallbeispiele werden Räume in Deutschland, die sich hinsichtlich ihrer sozio-ökonomischen und naturräumlichen Ausstattung möglichst stark unterscheiden und daher eine große Bandbreite von Verwundbarkeitsprofilen hinsichtlich der zu erwartenden Extremereignisse abdecken, herangezogen. Es ist abgestrebt, zur Begleitung des KIBEX-Projektes einen Projektbeirat mit Vertretern aus Wissenschaft und Praxis einzurichten. Der Beirat soll die Forschungsarbeit unterstützen und gleichzeitig als Kontrollinstanz die Qualität und den Praxisbezug der Forschungsergebnisse laufend überprüfen.
Das KIBEX-Projekt stellt eine Fortführung des 2009 ausgelaufenen Projektes ‚INDIKATOREN zur Abschätzung von Vulnerabilität und Bewältigungspotentialen am Beispiel von wasserbezogenen Naturgefahren in urbanen Räumen dar.

Federführende Institution / Lead Partner: 
United Nations University, Institute for Environment and Human Security (UNU-EHS)
Weitere beteiligte Institutionen: 
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK); Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Laufzeit: 
2009 bis 2012
Ansprechpartner: 
Dr. Jörn Birkmann (UNU-EHS), Tel.: 0228/ 815 0208, E-mail: birkmann@ehs.unu.edu