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MORO Havelland-Fläming (Modellvorhaben der Raumordnung)

Havelland-Fläming ist eine von bundesweit acht Modellregionen im Rahmen des Modellvorhabens der Raumordnung "Raumentwicklungsstrategien zum Klimawandel" des BBSR. Innovative raumordnerische Handlungsansätze und Instrumente zum Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels können so über 2 Jahre in Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis erprobt werden. In der Region geht es v.a. darum, mit einer negativen Wasserbilanz durch weniger Niederschläge und höhere Verdunstung besser fertig zu werden. Neben dieser eher schleichenden Veränderung muss sich die Region auch auf häufigere und stärkere Stürme und Starkregen einstellen. Die Arbeit orientiert sich dabei auf folgende Schwerpunkte: Abschätzung der zu erwartenden Veränderungen bis 2020, Kennzeichnen von Teilen der Region mit erkennbar größeren Risiken, Ausarbeiten von Handlungsempfehlungen zur besseren Anpassung an den Klimawandel, Aufnahme geeigneter Handlungsempfehlungen in den Regionalplan 2020 und Sensibilisierung der Öffentlichkeit zur Umsetzung der Handlungsempfehlungen.

Federführende Institution / Lead Partner: 
Regionale Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming
Weitere beteiligte Institutionen: 
mehr als 30 regionale Partner aus Wissenschaft (u.a. PIK Potsdam, ZALF Müncheberg), Praxis (u.a. Landesforstbetrieb Brandenburg, Waldbesitzerverband Brandenburg, Kreisbauernverbände, Kreisverwaltungen, Stadtverwaltungen und Gemeindeverwaltungen) und Öffentlichkeit (u.a. Schulen)
Laufzeit: 
Juli 2009-März 2011
Ansprechpartner: 
Lutz Schneider (Regionale Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming), Tel.: 03328/33540, E-Mail: Lutz.Schneider@havelland-flaeming.de