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Siedlungsstrukturen

Megacity Research Project TP. Ho Chi Minh, Integrative Urban and Environmental Planning Framework Adaptation to Climate Change

Das Megacity Research Project TP Ho Chi Minh untersucht die Auswirkungen des Klimawandels auf die sich rasant entwickelnde Megastadt Ho Chi Minh City (HCMC) und zielt da-rauf ab HCMC für die Anpassung zu qualifizieren. Der thematische Schwerpunkt des Forschungsprojekts ist die Anpassung städtischer Flächen, Strukturen und Stadtentwicklungskonzepte an absehbare Klimaveränderungen sowie tendenziell zunehmende Wetterextreme, um zukünftige und aktuell schon wahrnehmbare schwere Klimafolgen für die Stadtregion HCMC zu minimieren oder zu vermeiden. Vor dem Hintergrund des Klimawandels sind eine fundierte Auseinandersetzung mit den Konsequenzen für die Stadtentwicklung und ein substanzielles Gegensteuern auf allen Ebenen der heutigen Stadtentwicklungsplanung notwendig. Insbesondere der prognostizierte Anstieg des Meeresspiegels kann mittel- bis langfristig zu einer neuen siedlungsstrukturellen Entwicklungsdynamik führen, auf die das derzeitige System der Planung, Steuerung und Umsetzung von Stadtentwicklung nicht vorbereitet ist. Hinzu kommen die steigenden Bevölkerungszahlen und einen damit verbundene informelle Planung. Der gewählte Forschungsansatz basiert auf zwei zentralen Handlungsfeldern: (1) Das Handlungsfeld Urban Environment bewertet die lokalen Folgen des Klimawandels sowie ihre räumliche Ausprägung für die Stadtregion von HCMC. (2) Das Handlungsfeld Urban Development entwickelt Strategien zur Anpassung des gebauten städtischen Raums.

Federführende Institution / Lead Partner: 
Brandenburgisch Technische Universität Cottbus
Weitere beteiligte Institutionen: 
Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, Technische Universität Wien, Universität Kassel, Technische Universität Darmstadt, Technische Universität Braunschweig, Universität Hamburg, Technische Universität Dortmund, AG Goedecke & Welsch (Berlin), Gesellschaft für Gesamtverkehrsplanung, Regionalisierung und Infrastrukturplanung mbH
Laufzeit: 
Juli 2008 - Juni 2013
Ansprechpartner: 
Antje Katzschner (Projekt Koordination), Tel: 0355-69 2113, Email: antje.katzschner@tu-cottbus.de

SIC adapt! Anpassung an die räumlichen Auswirkungen des Klimawandels

SIC adapt! ist ein strategisches Cluster auf Initiative des INTERREG IV B Nordwesteuropa (NWE)-Programms, dem acht transnationale Projekte aus sieben NWE-Mitgliedsstaaten mit etwa 100 beteiligen Partnerorganisationen angehören.

Im Fokus des im September 2010 gestarteten Vorhabens steht die Anpassung an die räumlichen Auswirkungen des Klimawandels. In den acht Projekten arbeiten öffentliche Behörden aller Ebenen, wissenschaftliche Einrichtungen und gemeinnützige Institutionen gemeinsam an integrierten Anpassungsstrategien und an nachhaltig wirksamen und kostengünstigen Good-practice-Beispielen für Anpassungsmaßnahmen in den vier inhaltlichen Bereichen:

• Wasser - Flüsse - Küsten,
• Städte,
• Natur - Forst- und Landwirtschaft sowie
• Soziales.

Bis Juni 2013 werden die Ergebnisse der Einzelprojekte im Rahmen von SIC adapt! zusammengeführt, in insgesamt drei Cluster Expert Boards (CEB) diskutiert und weiter bearbeitet. So können Synergien geschaffen, Anpassungsbeispiele und -erfahrungen gesammelt und Empfehlungen für Entscheidungsträger auf europäischer Ebene, in den einzelnen Mitgliedsstaaten sowie für regionale und lokale Stakeholder entwickelt werden.

Federführende Institution / Lead Partner: 
Lippeverband, Essen
Weitere beteiligte Institutionen: 
Rijkswaterstaat, NL für ALFA und FRC; EPAMA, FR für AMICE; Groundwork London, UK für C-Change; Landesforsten RP, DE für ForeStClim; Lippeverband, DE für Future Cities; Naional University of Ireland, IE für IMCORE; Waterschap Regge en Dinkel, NL für WAVE - insg. ca. 100 Projektpartner; externe wiss. Begleitung: Infrastruktur & Umwelt, Prof. Böhm u. Partner, Darmstadt, DE
Laufzeit: 
2010-2013
Ansprechpartner: 
Dipl.-Ing. Markus Lang, lang.markus@eglv.de

plan B:altic - Klimawandel und Raumentwicklung: Anpassungsstrategien der Stadt- und Regionalplanung in Stadtregionen der Küstenzone am Beispiel des Ostseeraumes

Bislang ist noch unsicher, wie sich der Klimawandel künftig regional und lokal im Ostseeraum entwickeln wird und welche spezifischen Klimawirkungen auftreten werden. Trotzdem können für die küstennahen Stadtregionen der Ostseeregion neue Probleme (beispielsweise durch steigende Temperaturen oder Extremwetterereignisse), aber auch Chancen erwartet werden. Für eine langfristige sozial-ökologische Entwicklung ist nicht mehr ausreichend, sich alleine mit dem Klimaschutz zu befassen. Es werden auch Strategien zum Umgang mit dem Klimawandel und einer Anpassung an seine Folgen erforderlich. Gerade die Städte an der Ostseeküste sind auf Grund ihrer Lagevorteile besonders hohen Ansprüchen ausgesetzt, so dass vielfältige stadtregionale Zusammenhänge und Rahmenbedingungen zu berücksichtigen sind. In dieser Situation stellen sich besondere Anforderungen an die Stadt- und Regionalplanung, um eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung der küstennahen Stadtregionen zu gewährleisten. Für eine angemessene Reaktion und die Umsetzbarkeit der Anpassungsstrategien müssen die gesellschaftlichen Akteure mit ihren verschiedenen Interessen sowie die zukünftigen sozialen, ökologischen und ökonomischen Entwicklungen und deren unbeabsichtigte Folgen einbezogen werden.
Für eine umfassende Analyse der Zusammenhänge und Wandlungsprozesse bedarf es der Zusammenarbeit verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen und ihrer spezifischen Sicht-, Denk- und Forschungsweisen. In der Forschungsnachwuchsgruppe „plan B:altic – Klimawandel und Raumentwicklung“ arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Natur-, Gesellschafts- und Planungswissenschaften interdisziplinär zusammen. Zusammen mit der Planungspraxis und mit Interessengruppen aus Stadtregionen des Ostseeraumes werden planerische Lösungsansätze zur Anpassung der Stadtregionen aus dem Küstenraum an den Klimawandel und zum Umgang mit den entsprechenden Unsicherheiten entworfen.

Federführende Institution / Lead Partner: 
HafenCity Universität Hamburg FG Stadtplanung und Regionalentwicklung Winterhuder Weg 31 22085 Hamburg
Laufzeit: 
September 2009 bis September 2013
Ansprechpartner: 
Dr.-Ing. Sonja Deppisch (HCU), Tel.: +4940/4282745-08, E-mail: sonja.deppisch@hcu-hamburg.de
Angehängte Datei: 

KLARA-Net Netzwerk zur KLimaAdaption in der Region StArkenburg

Seit Juni 2006 setzt sich das Forschungsprojekt KLARA-Net – Netzwerk zur KLimaAdaption in der Region StArkenburg – mit dem Umgang mit Klimafolgen in Südhessen auseinander. Ziel ist es, innerhalb des Akteursnetzwerkes zukunftsgerichtete Schritte zur Anpassung verschiedener Handlungsbereiche (z.B. Bauwirtschaft, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gesundheit) zu entwickeln.

Die Schwerpunkte der Netzwerkarbeit liegen im Informationsaustausch zur Klimaanpassung, in der Bewusstseinsbildung und in der Umsetzung konkreter Maßnahmen. Neben den regelmäßig stattfindenden Themengruppensitzungen werden halbjährlich Regionalforen veranstaltet.
In Folge eines 2008 durchgeführten regionalen Wettbewerbs beschäftigt sich KLARA-Net seit Beginn 2009 mit einem Pilotraum für den in den nächsten zwei Jahren ein Konzept zur Anpassung an den Klimawandel für das Einzugsgebiet der Gersprenz erarbeitet und umgesetzt werden soll.
Als bisherige Ergebnisse des Netzwerks sind u.a. eine Stellungnahme zum Entwurf des Regionalplans Südhessen, eine Checkliste zur kommunalen Anpassung an die Klimafolgen, die Durchführung thematischer Foren wie „Gesundheit und Klimawandel“ in Kooperation mit der Ärztlichen Qualitätsgemeinschaft Ried e.V. oder mit dem Baugewerbe und Handwerk in Kooperation mit der Handwerkskammer Rhein-Main, sowie die Konzeption eines Quellwanderwegs im Odenwald zu nennen.
Im Sinne einer integrierten Herangehensweise widmet sich die weitere Projektarbeit verstärkt der Schnittstellenbetrachtung. Einerseits sind dies inhaltliche Verknüpfungen zwischen den Themengruppen, andererseits ist die stärkere Verknüpfung von regionalem Wissen (Bottom-up) mit den übergeordneten Verwaltungsebenen und politischen Instanzen gemeint, um so Handlungsempfehlungen für klimaanpassungsrelevante Politikfelder zu formulieren.

Federführende Institution / Lead Partner: 
TU Darmstadt
Weitere beteiligte Institutionen: 
Netzwerkteilnehmer aus Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in der Region Südhessen (Starkenburg)
Laufzeit: 
2006 bis 2011
Ansprechpartner: 
Dipl.-Ing. Frank Buchhholz, Tel.: 06151-16-2593, E-Mail: f.buchholz@iwar.tu-darmstadt.de

KLIMZUG-Nord

Der Schwerpunkt von KLIMZUG-NORD liegt auf der Entwicklung von Techniken und Methoden zur Minderung der Klimafolgen und der Anpassung von Gesellschaft und Ökonomie an die erhöhten Risiken durch den Klimawandel.
Das Projekt verfolgt eine Verbindung von naturwissenschaftlichem, ökonomischem und technologischem Fachwissen. Politische, administrative, wissenschaftliche und privatwirtschaftliche Akteure schließen sich zu einem Klimaverbund zusammen, um den Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik mit dem Ziel zu verstärken, gemeinsam die Folgen des Klimawandels und konkrete Schwerpunkte des Handelns für die Metropolregion bis zum Zeithorizont 2050 aufzuzeigen.
Das KLIMZUG-NORD Netzwerk stellt sich folgende Aufgaben:

1. Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von Techniken, Methoden und Planungsverfahren zur Abwehr und Minderung von Klimafolgen.
2. Entwicklung von Strategien und Konzepten, mit denen diese Methoden in die regionalen Planungs- und Entwicklungsprozesse eingebunden werden können.
3. Darstellung der Kosten, der Wirksamkeit und der Effizienz dieser Strategien und von Konzepten für Zivilgesellschaft, Umwelt und Wirtschaft.
4. Durch den intensiveren Dialog mit Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit soll die Bereitschaft zur Anwendung der Techniken und Planungsmethoden gefördert werden.
5. Erstellung des Masterplans Klimafolgen-Management in der Metropolregion Hamburg für den Zeithorizont 2050.

Federführende Institution / Lead Partner: 
TU-Tech Innovation, Hamburg
Weitere beteiligte Institutionen: 
80 Universitäten, Forschungseinrichtungen, Behörden und Unternehmen in der Metropolregion Hamburg
Laufzeit: 
April 2009 bis März 2014
Ansprechpartner: 
Jürgen Becker (TuTech), Tel.: 040/76629-6342, E-mail: becker@tutech.de

REGKLAM – Regionales Klimaanpassungsprogramm Modellregion Dresden

Strategien im Umgang mit den regionalen Auswirkungen des Klimawandels gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die erwarteten Klimaänderungen stellen Herausforderungen an nahezu alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens. Die Region Dresden beteiligt sich daher gemeinsam mit regionalen Partnern aus Politik, öffentlicher Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft am Forschungsprojekt zur Entwicklung und Erprobung eines Integrierten Regionalen Klimaanpassungsprogramms für die Modellregion Dresden – kurz: REGKLAM. Das Projekt wird durch die Fördermaßnahme KLIMZUG durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Federführend koordiniert wird REGKLAM vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung.

Ziel des Vorhabens ist es, mit der Entwicklung und Erprobung des Integrierten Regionalen Klimaanpassungsprogramms für die Region Dresden einen konkreten Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel zu leisten.

REGKLAM setzt mit seinen Maßnahmen in drei Schlüsselbereichen, die für die weitere Entwicklung der Region besonders wichtig sind, an: Städtebauliche Strukturen, Ver- und Entsorgungsinfrastruktur mit Schwerpunkt auf urbanen Wassersystemen sowie Landnutzung.

Federführende Institution / Lead Partner: 
Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e.V. (IÖR)
Weitere beteiligte Institutionen: 
Technische Universität Dresden (TUD) Institut für Baukonstruktion Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre insbes. Betriebliche Umweltökonomie Lehrstuhl für Bodenkunde und Bodenschutz Lehrstuhl für Forstbotanik Lehrstuhl für Hydrologie Lehrstuhl für Meteorologie Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft Lehrstuhl für Standortslehre und Pflanzenernährung Lehrstuhl für Wasserversorgung Technische Universität Bergakademie Freiberg (TU BAF) Professur für Gas- und Wärmetechnische Anlagen Professur für Geochemie und Geoökologie Professur für Hydrologie Landeshaupstadt Dresden (LHD) Leibniz-Institut für Troposphärenforschung e.V. (IfT) Dresdner Grundwasserforschungszentrum e.V. (DGFZ) Stadtentwässerung Dresden GmbH (SEDD)
Ansprechpartner: 
Tobias Geyer, Tel.: 0351/ 488 6198, E-Mail: tgeyer@dresden.de & Heike Hensel, Tel.: 0351/ 4679 293, E-Mail: h.hensel@ioer.de

CLIMREG - Klimawirkungsregister Deutschland

Klimawirkungsregister Deutschland

Die Synthese von zu erwartenden Klimawirkungen in Deutschland ist eine Forschungsaufgabe von nationaler Bedeutung im Rahmen der deutschen Anpassungsstrategie. Aufbauend auf einer existierenden Vorstudie und laufenden Projektarbeiten kann sie sektorübergreifend und von spezifischen Szenarien unabhängig vorgenommen werden. Ergebnisse aus der Vielzahl der vorliegenden sektoralen und/oder regionalen Untersuchungen werden dabei einbezogen und bewertet.

Im Vordergrund stehen dabei neben den Trends des mittleren Klimas vor allem Wirkungen von Änderungen der Klimavariabilität, insbesondere im Hinblick auf Extremereignisse (Trockenheit, Hitzewellen, Frost-, Sturmereignisse). Die Synthese wird in enger Kooperation mit Nutzern erstellt, insbesondere mit dem Umweltbundesamt, dem Bundesamt für Naturschutz, verschiedenen Landesbehörden und privaten Akteuren.

Federführende Institution / Lead Partner: 
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V. (PIK)
Weitere beteiligte Institutionen: 
Umweltbundesamt Bundesamt für Naturschutz verschiedenen Landesbehörden privaten Akteuren
Ansprechpartner: 
Dipl.-Math. Petra Lasch, Tel.: 0331/ 288 2662, E-mail: Petra.Lasch@pik-potsdam.de

WISDOM - Water-related Information System for the Sustainable Development Of the Mekong Delta in Vietnam

Das WISDOM-Projekt soll den Ausbau eines Integrierten Wasserressourcen-Managements (IWRM) im Mekong-Delta Südvietnams unterstützen. Dafür wird ein Informationssystem aufgebaut, das Daten aus den unterschiedlichsten Disziplinen wie Hydrologie, Soziologie, Umweltchemie, Informationstechnologie sowie Erdbeobachtung zusammenführt. Es soll dem Benutzer Analysen im Hinblick auf ganz spezifische Fragestellungen erlauben, ihm also ein Werkzeug für Planungsaufgaben an die Hand geben. Im Projekt arbeiten zahlreiche deutsche und vietnamesische Institutionen zusammen. Ein zusätzlicher Schwerpunkt liegt in der Ausbildung von Doktoranden/innen, koordiniert von der United Nations University in Bonn.

Federführende Institution / Lead Partner: 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt - Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum (DLR-DFD)
Weitere beteiligte Institutionen: 
Deutsche Partner: United Nations University, Institute for Environment and Human Security (UNU-EHS); Zentrum für Entwicklungsforschung, Universität Bonn (ZEF); Institut für Naturpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz, Universität Bonn (INRES); GeoForschungszentrum Potsdam (GFZ); Universität Karlsruhe; DHI Wasser und Umwelt GmbH (DHI); Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (InWEnt); Earth Observation and Mapping GmbH & Co. KG (EOMAP); Wireless-World-Communication (2wcom) Vietnamesische Partner: The Southern Institute of Water Resources Research (SIWRR); Vietnamese Academy of Science and Technology - Division of Remote Sensing and GIS (VAST-GIRS); Center for IT and GIS of the University of Technology of the Vietnam National University (DITAGIS); Sub-National Institute for Agricultural Planning and Projection (Sub-NIAPP); Southern Institute of Social Sciences (SISS); Can Tho University (The College of Technology and the Mekong Delta Development Institute) (CTU); Southern Region Hydro-Meteorological Centre (SRHMC); Institute of Development Economics Research, University of Economics (IDR)
Laufzeit: 
2007 bis 2010
Ansprechpartner: 
Dr. Claudia Künzer, Tel.: 08153/ 28 3280, E-mail: claudia.kuenzer@dlr.de

Indikatoren zur Abschätzung von Vulnerabilität und Bewältigungspotenzialen am Beispiel von wasserbezogenen Naturgefahren in urbanen Räumen

Ziel des Forschungsvorhabens war die Operationalisierung des Vulnerabilitätskonzepts am Beispiel von wasserbezogenen Naturgefahren in urbanen Räumen. Unter Berücksichtigung von Exposition, Anfälligkeit und Bewältigungskapazität wurden für die Schlüsselbereiche Kritische Infrastrukturen, Bevölkerung/Soziales, Umwelt sowie Wirtschaft aussagekräftige Kriterien und Indikatoren zur Bestimmung ihrer Vulnerabilität gegenüber wasserbezogenen Naturgefahren ermittelt und am Beispiel der Städte Köln und Dresden getestet. Die Ergebnisse sollen zum einen als Grundlage für eine gezieltere Aufklärung über mögliche Verwundbarkeiten durch wasserbezogene Naturgefahren dienen, und zum anderen sollen sie Handlungspotenziale für Politik, Katastrophenschutz und Planung aufzeigen. Ein zentrales Produkt der Forschung ist ein Leitfaden zum Thema Verwundbarkeitsassessment gegenüber Hochwasserereignissen auf kommunaler Ebene, der vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in naher Zukunft veröffentlicht wird.

 

Federführende Institution / Lead Partner: 
United Nations University, Institute for Environment and Human Security (UNU-EHS)
Weitere beteiligte Institutionen: 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR); Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; Hochwasserschutzzentrale Köln und Stadt Köln; Umweltamt der Landeshauptstadt Dresden
Laufzeit: 
2006 bis 2009
Ansprechpartner: 
Dr. Jörn Birkmann (UNU-EHS), Tel.: 0228/ 815 0208, E-mail: birkmann@ehs.unu.edu
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